Die private Krankenversicherung kann man freiwillig abschließen. Privat Krankenversichern können sich Beamte, Freiberufer und selbständige ohne einen Nachweis vom Einkommen und Angestellte die ein Brutto Monatsgehalt von einer gesetzlich, bestimmten Summe im Jahr nachweisen können. Die Versicherungsbeiträge werden bei Vertragsbeginn einer privaten Krankenversicherung, nach dem allgemeinen Gesundheitszustand, dem Alter und nach dem Geschlecht ausgerechnet. Junge, alleinstehende Leute sind mit der Privaten oft besser beraten, weil man dadurch Kosten spart und eine bessere Leistung bekommt. Für ältere Leute lohnt sich eine private Krankenversicherung wegen den steigenden Behandlungskosten nicht mehr. Am höchsten sind die Beiträge ab dem Rentenalter. Bei einer privaten Krankenversicherung stehen einen unterschiedliche Tarifmodelle zur Verfügung. Man kann sich seine Leistungspaket selber aussuchen und bestimmen wie hoch die Kosten sind. Einige Krankenversicherungen zahlen dem Versicherten einen Teil der Kosten zurück, wenn man eine bestimmte Grenze im Jahr zuvor nicht überschritten hat. Der Vorteil von einer privaten Krankenversicherung ist, das man wählen kann, ob man bei einen stationären Krankenhausaufenthalt ein Einzelzimmer haben möchte oder ein Zimmer mit vielen Leuten teilen möchte. Die Leistungen bei der Versicherung bleiben über der ganzen Laufzeit gleich. Man ist auch im Ausland krankenversichert und man hat die gleichen Ansprüche wie im Inland. Wenn man privat krankenversichert ist kann man sich ein Krankenhaus aussuchen, in dem die medizinische Technik modern ist. Beim Zahnarzt kann man sich Keramik oder Goldfüllungen einsetzen lassen. Mindestens sechzig Prozent werden für Zahnersatz zurückerstattet. Wenn man privat Krankenversichert ist, bekommt man die Kosten für sämtliche, verschreibungspflichtige Arzneimittel zurück erstattet. Kontaktlinsen und Brillen werden je nach Tarif zurück erstattet. Bei Rettungs und Krankenfahrten bekommt man die Kosten bezahlt. Man kann sich den Arzt selber aussuchen und gleich einen Spezialisten aussuchen. Eine Arztgebühr von zehn Euro muss man als Privatverersicherter nicht bezahlen. Der Nachteil von einer privaten Krankenversicherung ist, das jedes Familienmitglied selber versichert sein muss. Wenn eine chronische Erkrankung diagnostiziert wird, steigen die Beiträge in der Privaten drastisch. Wenn man sechs Wochen lang krank ist, muss man den Versicherungsbeitrag weiter bezahlen, auch während des Erziehungs und Mutterschaftsurlaub. Es ist so gut wie unmöglich die gesetzlichen Krankenkasse zu wechseln, es geht nur wenn man arbeitlos wird oder das Gehalt unterhalb der Bemessungsgrenze liegt. Man muß die Arztkosten im vorraus bezahlen, bis man sie von der Versicherung erstattet bekommt. Bei Vorerkrankungen muss man mit einen höheren Krankenversicherungs Beitrag rechnen.
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