Eine Aktie ist ein Wertbrief, man versteht darunter einen Teil des
Grundvermögens eines Unternehmens. AG heißen die Firmen, von denen es
Aktien gibt. AG steht für Aktiengesellschaft.
Bei der Gründung einer
solchen Aktiengesellschaft, legen die Gesellschafter fest, wieviele
Aktien es einmal geben soll.
Es gibt zwei Arten von Aktien, einmal die
die im Buch geführt und verbrieft werden und die anderen nennen sich
Emissionen. Des Weiteren gibt es nochmal zwei Unterschiede, einmal die
Stammhalteraktien und die Vorzugsaktien.
Die Stammhalteraktien Inhaber der Stammhalteraktien, haben ein gewisses
Mitsprache Recht bei der AG, dafür werden die Vorzugsaktien, wie der
Name schon sagt bei der Dividendenzahlung bevorzugt. Pro
Stammhalteraktie ist ein Stimmrecht vergeben, wobei es gesetzlich
verboten ist mehrere Stimmen zu haben. Das gilt allerdings auf
Deutschland begrenzt. Wer eine Vorzugsaktie sein Eigen nennt, hat die
Möglichkeit diese in eine Stammhalteraktie umzuwandelt. Dafür ist aber
der Vorsitz der AG zu befragen, denn der muss sich erst besprechen, wer
in seiner Firma mitreden darf und wer lieber nicht.
Emissionen werden ausgedruckt und an die Kunden gegeben. Nicht alle
Aktien einer Firma haben den selben Wert. Das heißt, dass es einen
"Nennwert" gibt. Beispielsweise hat die Firma 100 Aktien und einen
Grundwert von 10.000€. Jetzt ist es nicht gesagt, dass jede Aktie 100€
wert ist, sondern möglicherweise hat eine Aktie den Nennwert von 5.000€
und vier den von 1.000€, so das die restlichen 95 Aktien auf 1.000€
aufgeteilt werden. Nennwertlose Aktien, sind die, die mit der Firma
ihre Hochs und Tiefs erleben. Sie beziehen sich auf einen festgelegten
Bruchteil des Firmengrundkapitals beispielsweise 10%. Pro Aktie erhält
der Besitzer jährlich eine Dividende. Diese fallen unterschiedlich aus,
da sie immer von einer Gruppierung innerhalb der AG vorgeschlagen
werden.
Vorteile:
Aktien steigen mit der Popularität und Wirtschaftlichkeit der AG. So
kann man mit ihnen handeln und sie gewinnbringend verkaufen. Das geht
nicht nur über die Frankfurter Börse, sondern ist auch außerbörslich
möglich.
Die Dividenden einer Vorzugsaktie sind ein guter Verdienst, hat man in die richtige Firma investiert.
Nachteile:
Wer in eine Aktie investiert muss sich immer im Klaren darüber sein,
dass es keinerlei Sicherheit gibt und sollte die Firma in den Bankrott
gehen, ist das eingesetzte Geld weg. |